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ZAHNIMPLANTAT - ZAHNIMPLANTATE |
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Künstliche Hüften (Hüftimplantate), künstliche Gelenke, nach einem Bruch verschraubte Knochen - all das ist alltäglich. Die Möglichkeit von Zahnimplantaten ist jedoch noch nicht allgemein bekannt. Tatsächlich stehen erst seit ca.
20 Jahren absolut zuverlässige Systeme zur Verfügung, die die Implantation eines künstlichen Zahnes zum Routineeingriff werden lassen.
Zahnimplantate sind aus 100% reinem Titan gefertigt,
können nicht abgestoßen werden und verwachsen innig mit dem Kieferknochen.
In vielen Fällen sind sogar unmittelbar
nach dem Zahnverlust Zahnimplantate möglich
sodass keine provisorischen Prothesen
getragen werden müssen.
Bei ausreichendem
Kieferknochenangebot können Implantate
unter Umständen fast ohne Wunde und ohne postoperative Schwellung mit sofortiger
Kronenversorgung eingesetzt werden:
SOFORT BELASTBARE
ZAHNIMPLANTATE
3D-COMPUTERPLANUNG
FÜR SOFORT BELASTBARE ZAHNIMPLANTATE
Die einzigen Feinde
des Zahnimplantates sind abnorm hohe Belastungen
(Knirschen, Kaugummikauen), zu wenig vorhandener Knochen und Bakterien, die wie beim natürlichen Zahn zu
Knochenschwund, Lockerungen und Entzündungen führen können (Implantatparodontose).
D.h. wenn Sie Ihre Implantate nicht sorgfältigst und RICHTIG pflegen werden diese wie natürliche Zähne herauseitern.
Besonders wenn bei Ihnen der Zahnverlust
aufgrund einer Parodontose (Parodontitis)
eingetreten ist empfehlen wir nach dem
Einsetzen von Zahnimplantaten an der in
Ihrem Zentrum angebotenen
Implantatpflegeschulung teilzunehmen und
regelmässige Zahnfleisch- und
Hygienekontrollen durchführen zu lassen.
Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie nächtlich
sehr stark knirschen, sollten Sie von einer
Implantatversorgung Abstand nehmen oder nach
Implantatversorgung eine
Knirscherschutzschiene tragen.
Im Zentrum
gelangt das modernste Implantatsystem, das
Q-Implantat-System der Fa. TRINON/Deutschland,
zur Anwendung. Bis
Ende 2005 wurde zusätzlich das IMZ- und
Frialit-System der Fa. FRIATEC-DentSply/Deutschland
verwendet, jedoch erbrachte das Q-System nach
einer 5-Jahres-Studie so gute Ergebnisse bzw.
kann bei ausreichendem Knochenangebot das
Q-System ohne Wunde eingesetzt und sofort belastet werden,
dass auf andere Systeme verzichtet werden
kann. (Herstellerlink: www.trinon.com)
2011 betrug die
Verlustrate bei 978 gesetzten Implantaten
lediglich 3 Implantate.
Die Infektionsgefahr und damit der Verlust des Implantates werden durch die hochglanzpolierte Aufsatzhülse
bzw. den glatten "Implantathals"
(Q1-Q3 Implantate) und regelmäßige Kontrollen im Zentrum und vor allem eine perfekte Hygiene minimiert. Unsere Erfolgsrate liegt bei
98,7% in einem Beobachtungszeitraum von 20 Jahren und ca.
7.500 gesetzten Implantaten. Bisher ist nur
ein einziges Implantat wegen Überlastung gebrochen, alle anderen verlorenen Implantate wurden vom Implantatträger nicht richtig gepflegt und mussten wegen Implantatbettentzündung entfernt
werden oder es wurden die Implantate durch
abnorme Belastungen (Knirschen,
Kaugummikauen) im Knochen gelockert und
mussten entfernt werden.
Leider halten
Zahnimplantate - wie noch vor 20 Jahren
vermutet - besonders im zahnlosen Oberkiefer
den natürlichen Knochenschwund nicht
gänzlich auf, sodass Oberkieferimplantate
durch diesen Knochenschwund nach 10-15
Jahren ihren Halt verlieren. Um dem
Knochenschwund im Oberkiefer weitestgehend
Einhalt zu gebieten und die Liegedauer der
Implantate zu verlängern empfehlen wir
routinemässig eine Knochenverbreiterung mit
synthetischem Knochen.
Wenn Zähne nicht angelegt oder durch einen Unfall/Karies verloren gegangen und die benachbarten Zähne kariesfrei sind. Sehr häufig werden obere erste und zweite Schneidezähne bzw. obere und untere "Fünfer" (= 2. Vorbackenzahn) von Natur aus nicht angelegt. Bei Unfällen werden sehr häufig die oberen Frontzähne komplett ausgeschlagen.
Wenn keine Backenzähne für eine verschraubte oder zementierte Brücke mehr vorhanden sind oder die Lücke für eine Brücke zu groß ist. Es erfolgt stets eine Verbindung mit den natürlichen Zähnen.
Wenn man der wackelnden Teil- oder Totalprothese überdrüssig ist, seine 3. Zähne am Abend nicht ins Glas legen und wieder mit festen "eigenen" Zähnen lachen und essen will. Voraussetzung dafür ist allerdings ein ausreichendes Knochenangebot im Ober- bzw. Unterkiefer um möglichst viele und lange Implantate ein setzen zu können. Mit Hilfe von künstlichen Knochenimplantaten (Knochenvermehrung durch Einsetzen von Kunstknochen in die Kieferhöhle) können jedoch auch "schwierige" Fälle gelöst werden!
Wenn die Teil- oder Totalprothese beim Sprechen und Essen herausfällt und man sich eine Lösung wie oben nicht leisten will, kann die Teil- oder Totalprothese an
Q3-Implantaten mit Druckknopfankern stabil
befestigt werden, hält beim Essen und Sprechen absolut fest und bleibt über Nacht im Mund!
(selbstverständlich aber müssen die
Prothesen 2 x täglich zur Reinigung der
Implantate aus dem Mund genommen werden.)
Die Operation wird in Nervleitungsanästhesie völlig schmerzlos durchgeführt. Nach Wegklappen der Schleimhaut werden
schmerzlos Präzisionsfräsungen im Kieferknochen angelegt und die Implantate
schmerzlos in das Knochenbett
eingeschraubt. Die Schleimhaut wird abschließend dicht vernäht.
In vielen Fällen kann sogar wundfrei
implantiert werden. Selbstverständlich erfolgt die OP unter sterilen
Bedingungen und kann auf Wunsch auch in Vollnarkose
durchgeführt werden.
In diesem Fall muss zur Herstellung eines ausreichend breiten und hohen Kieferknochens gleichzeitig mit der Implantation eine Knochenvermehrungsoperation durchgeführt werden. Hierbei wird der Kieferknochen mit
selbsthärtendem Synthetik-Knochen aufgebaut
wobei dieser als "Leitschiene"
für die körpereigene Knochenregeneration
wirkt.
Eine
Knochenvermehrung durch Transplantation von
körpereigenem Knochen aus der Hüfte, dem
Schienbein oder dem Schädeldach muss unter
dem Aspekt der von uns neu entwickelten extrem
schonenden ultraschallchirurgischen
Operationsverfahren als veraltet betrachtet
werden.
Lediglich im Bereich der unteren Schneidezähne können praktisch IMMER ohne zusätzliche Massnahmen Zahnimplantate gesetzt werden.
Für den
Oberkiefer und zu schmale Kiefer haben wir (TKW-Research-Group:
Dr. Trödhan, Dr. Kurrek, Dr. Wainwright) ein
wundfreies Verfahren zur Anhebung des
Kieferhöhlenbodens ("Sinuslift") auf Basis
der Ultraschallchirurgie entwickelt: das
TKW-Crest-Splitting und den INTRALIFTTM
KNOCHENVERMEHRUNG
IM OBERKIEFER MIT INTRALIFT
KNOCHENVERMEHRUNG
BEI ZU SCHMALEN KIEFER
Notwendige
Knochenvermehrungsoperationen erhöhen
allerdings das Gesamtrisiko der Behandlung,
da die Knochenvermehrung durch
entzündliche oder nichtentzündliche
"Knochenauflösungen" unter
Umständen nicht den gewünschten
funktionellen oder kosmetischen
Langzeiterfolg bringt. Zur Risikominimierung
setzen wir daher stets synthetischen Knochen
ein bzw. entwickeln weitere
"unblutige" Verfahren zur
Kieferknochenvermehrung auf Ultraschallbasis.
KNOCHENVERMEHRUNG
WIE
STELLT MAN FEST OB GENÜGEND
KIEFERKNOCHEN VORHANDEN IST ?
(Computertomographie - 3-D-DVT)
DIE IMPLANTAT-OPERATION im Unterkiefer (schematisch)
DIE IMPLANTAT-OPERATION im Oberkiefer
(Echt-OP)
SOFORT BELASTBARE
ZAHNIMPLANTATE: DAS Q-SYSTEM
SOFORT BELASTBARE IMPLANTATE:
BEISPIELE
Eine provisorische Kunststoffbrücke oder die alte Prothese werden wieder eingesetzt, das heißt Sie sind zu keinem Zeitpunkt zahnlos!
Zur Infektionsverhütung werden über 5 Tage Antibiotika gegeben.
Die selten auftretende Schwellung bekämpft man mit Eiskompressen und abschwellenden Schmerzmitteln.
Der Wundschmerz wird von allen Patienten
einhellig als sehr gering beschrieben. In
sehr vielen Fällen tritt er überhaupt
nicht auf.
Bei wundfreien Implantationen ohne
Knochenvermehrung treten laut einhelliger
Patientenaussagen postoperativ praktisch
keine Schwellungen oder Schmerzen auf.
Nach Knochenvermehrungsoperationen
können Schwellungen und "blaue
Flecken" im Gesicht auftreten, einen leichten
Wundschmerz verhindert man
mit Schmerzmitteln über 2-3 Tage.
Die Freilegung und das Einsetzen der Brücke oder des Steges/Prothese erfolgt im Unterkiefer nach
12 Wochen schleimhautgedeckter Einheilzeit, im Oberkiefer nach
12 - 16 Wochen.
Bei sofortbelastbaren Implantaten erfolgt die Versorgung mit Kronen, Brücken oder Stegprothesen
2 Tage bis 1 Woche nach Implantation.
Bei
Sinusliftoperationen bzw.
Eigenknochentransplantationen beträgt die
Wartezeit bis zur Belastung der Implantate
zwischen 6 und 9 Monate (diese Zeit, in der
die Knochenvermehrung in körpereigenen
stabilen und belastbaren Knochen umgewandelt
wird - auch bei Einsatz von körpereigenem
Knochen ! - kann derzeit durch keine
Massnahme verkürzt werden).
BRÜCKEN UND PROTHESEN
Um die möglichst
lange und entzündungsfreie Erhaltung Ihrer
Implantate zu verbessern bzw. die
Implantatreinigung zu erleichtern ragen die
Implantathälse an beim Sprechen und
Lachen nicht sichtbaren Kieferabschnitten
(Backenzahnbereich im Ober- und Unterkiefer,
sehr selten auch z.B. nach Unfällen im
Frontzahnbereich) ca. 1mm aus dem
Zahnfleisch heraus und die aufzementierten
Kronen bzw. aufgeschraubten Stege sind
so geformt, dass ein leichter Zugang zur
Reinigung mit Zahnzwischenraumbürstchen
gewährleistet ist. Dies mag zwar
anfänglich ungewohnt sein dient aber
Ihrer langen Zufriedenheit mit
Zahnimplantaten.
Im Unterkiefer besteht die Möglichkeit,
die gesamte Behandlung IN EINEM TAG DURCHZUFÜHREN! Das heißt, Sie werden am Morgen operiert und bekommen bereits am Abend die fertige Prothese auf Ihre Implantate aufgesetzt. Möglich wird diese schnelle Behandlungsmethode durch die Gewinnung körpereigener Wachstumsfaktoren für die Knochenheilung, mit denen die Implantate "getränkt" werden
(PRP-Technik). In diesem Fall müssen mindestens vier Implantate
im Unterkiefer und sechs im Oberkiefer gesetzt werden. Der Wachstumsfaktor wird aus Ihrem Blut gewonnen.
Mit dem neuen
Q3 - Implantatsystem können nunmehr auch im
Oberkiefer gaumenfreie Prothesen (bei
ausreichend vorhandenem Restknochen) über 6
sofort belastbare Q3-Implantate fest
verankert werden.
Regelmäßige Kontrollen, Hygienehinweise und unsere Hygieneprogramme garantieren, dass Sie mit Ihren "dritten zweiten Zähnen" schmerz- und problemfrei bleiben! Um Ihre Implantate sauber und entzündungsfrei zu halten empfehlen wir die Verwendung einer Ultraschallzahnbürste
bzw. spezielle Implantatreinigungsbürstchen. Mehr Informationen in unserem: WEBSHOP
Die Erfolgsrate des Zentrums ist neben der Erfahrung des Teams
u.a. deshalb so hoch, da vor jeder Implantation eine genaue Abklärung und computergestützte Fallplanung erfolgt.
Wenn Sie an Zahnimplantaten interessiert sind, berate ich Sie gerne ausführlich.
Ihr DDr. Angelo C. Trödhan
Qualifikationen
OA DDr. Troedhan
Kontakt:
Email: troed@aon.at
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