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ORALCHIRURGIE
- ZAHNIMPLANTATE
OP-KURSE
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Vorwort
zum Spannungsfeld unserer
Tätigkeit und Entwicklung |
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Im Rahmen von
Kongressen und hochkarätig besetzten
Fortbildungs- Veranstaltungen dürfen wir
immer wieder miterleben zu welchen
Meisterleistungen die zahnmedizinische
Forschung und Technik heutzutage imstande
ist. Mit beeindruckenden Bildern und
Statistiken werden lokale Lehrmeinungen
zementiert und schon fast religiöse Dogmen
postuliert, die den niedergelassenen
Zahnarzt vor (Ehr)Furcht erschauern lassen.
Auf zaghafte Fragen, ob man das nicht auch
in der eigenen Praxis durchführen könnte,
kommt stets der Hinweis auf
gerätetechnische Ausstattung (Investitionen
ab 50.000.- € aufwärts), aufwändige
diagnostische Verfahren (bis zur
eigentlichen Behandlung muss der Patient
tausende € investieren) und vor allem sehr
teure Langzeitkurse mit denen der Zahnarzt
angeblich die notwendigen Fähigkeiten
erwirbt: mit theoretischen Vorträgen oder
als 5. Assistenz im OP.
Zur weiteren
Abschreckung wird mit allem gedroht was so
an Komplikationen passieren könnte und
welche rechtlichen Folgen das hat. (Ein
gewisser Professor hat diese Drohungen zum
Kult erhoben und mit haarsträubenden
Gutachten schon manchen routinierten
Praktiker zur Weissglut gebracht).
Nun: unsere
Tätigkeit als Zahnärzte ist eine
Praktische. Zahnärztliche Fähigkeiten
erwirbt man selten durch Theorie, immer aber
durch praktische Tätigkeit und praktische
Erfahrungen. Selten haben die Einhaltung von
wissenschaftlich religiösen Dogmen
Komplikationen bei unseren Patienten
verhindert, immer jedoch unsere eigene
Urteilsfähigkeit, Erfahrung und logisches
Denken. Und sieht man über den schmalen
Rand unseres kleinen Landes hinaus so stellt
man erstaunt fest, dass die Lehrmeinung der
österreichischen Universitäten oft im
Gegensatz zu internationalen Instituten
steht. Und wenn man - so wie ich zum Thema
Implantologie und Kieferchirurgie - sehr
viele internationale Publikationen liest,
stellt man erstaunt fest: alles ist möglich
und alles ist rechtens, jede Methode ist
erlaubt und noch dazu wissenschaftlich
untermauert. Was Prof. A sagt wird von Prof.
B widerlegt und von Prof. C dann doch zum
Dogma erhoben, wenn - und das ist der leider
der wichtigste Punkt in der aktuellen
Forschung - die Sponsorfirma entsprechende
wissenschaftliche Resultate wünscht.
Meistens steht nämlich das Ergebnis eines
Forschungsprojektes schon vor Beginn fest.
Ich darf Ihnen
versichern dass in meiner Tätigkeit als
niedergelassener Zahnarzt bereits sehr viele
verunglückte Universitätspatienten durch
meine Hände gegangen sind, von denen NIE
auf Kongressen berichtet wird oder die nie
in "wissenschaftlichen" Gutachten
Eingang gefunden haben.
Leider bleiben
dabei unsere Patienten auf der Strecke:
fehlinformiert über teuer bezahlte Anzeigen
von Medizinfirmen, motiviert von
honorarträchtigen - wieder von Firmen
gesponserten - halbwahren PR-Artikeln in der
Laienpresse (und diese Honorare bezahlen wir
mit dem Kauf dieser beworbenen Produkte),
und angestachelt von gutachterlichen
"Experten" fordern sie von uns
genau diese Behandlungen, die jetzt gerade
modern und in 2-3 Jahren bereits wieder
veraltet oder doch eigentlich nicht so gut
sind. Dass vielleicht diese Methode auf den
betreffenden Patienten gar nicht angewendet
werden kann oder ein Misserfolg straffrei -
weil nach "gängiger Lehrmeinung"
alles richtig - ist kann uns bei der
aktuellen "Experten"flut gar nicht
mehr in den Sinn kommen. Wir werden dazu
verdammt "Kochrezeptmedizin" zu
betreiben.
Vielen
enttäuschten Zahnärzten, die bereits
25.000.- € und mehr in einen "Master
of Science"-Titel investiert haben,
kommt nach Monaten des Studiums absurdester
Theorien (alles wisschenschaftlich belegt!)
und mit Erhalt der Urkunde schlagartig zu
Bewusstsein: Ich weiss jetzt von immer
weniger immer mehr und schlussendlich von
Nichts Alles .... aber wie mach ich das
eigentlich praktisch ?
Um uns
niedergelassenen Zahnärzten die freie
Berufungs- und Berufsentfaltung zu erhalten
habe ich daher mit anderen jungen und
engagierten niedergelassenen Zahnärzten
Fortbildungskurse ins Leben gerufen, die vor
allem Eines zum Ziel haben: die Schulung der
praktischen Fähigkeiten und die Übung
unseres notwendigen handwerklichen
Geschickes. An Theorie wird das vermittelt,
was uns die Natur vorgibt: die gottseidank
einfache Biomechanik und Biologie des
stomathognathen Systems (und die nicht ganz
so einfache Anatomie). Oder anders gesagt:
man muss alles zuerst beGREIFEN bevor man es
versteht, im wahrsten Sinne des Wortes:
"Hands on !"
Den aktuellen
Terminkalender für alle Kongresse und
Workshops finden Sie in der Homepage der
Internationalen Akademie für
Ultraschallchirurgie und Implantologie
http://www.iausi.org
Ihr Dr. Trödhan
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