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Nicht immer ist eine Versorgung mit einem festsitzenden (= fix zementiertem) Zahnersatz angezeigt oder möglich. Die Gründe dafür können vielfältig sein:
medizinische Gründe:
- schwere Allgemeinerkrankungen (Zuckerkrankheit, Blutgerinnungsstörungen, Herz-, Kreislauferkrankungen etc.) verbieten aufwändige chirurgische Verfahren zur Herstellung der notwendigen Stützpfeiler für fix zementierte Brücken (Knochenvermehrungsoperationen für Implantate)
- hochgradiger Kieferknochenschwund lässt das Einsetzen einer ausreichenden Zahl von Zahnimplantaten nicht zu und eine risikoreiche Eigenknochentransplantation aus dem Beckenknochen oder Schulterblatt wird abgelehnt.
- eine bereits mehrfach behandelte Parodontose tritt immer wieder erneut auf.
individuelle Gründe:
- ein kosmetisch perfektes Ergebnis kann nicht garantiert werden, da die medizinische Notwendigkeit einer optimalen Reinigungsmöglichkeit des Zahnersatzes eine zufriedenstellende Kosmetik nicht zulässt.
- es besteht keine individuelle Bereitschaft die absolut notwendige aufwändige Mundhygiene (Zähneputzen, Zahnzwischenraumreinigung, Implantatreinigung etc.) zwei mal täglich durchzuführen.
- die Kosten für einen fix zementierten Zahnersatz sind zu hoch (Kosten für allfällige vorbereitende Parodontoseoperationen, Knochenvermehrungsoperationen, Einsetzen von Zahnimplantaten, Kosten für vielstellige Brücken etc.)
Aus diesem Grund bietet Ihnen Ihr Zentrum auch zahlreiche Lösungen zur Versorgung mit einem abnehmbaren Zahnersatz an, die in puncto Kosmetik und Tragekomfort - je nach gewählter Ausführung - einer fix zementierten Brücke sehr nahe kommen.
Der Grundkörper der Prothese besteht nicht aus klobigem Kunststoff sondern aus einer dünnen Metallkonstruktion (auch Edelmetalle möglich), die mittels Klammern oder im Falle von Zahnimplantaten mit Druckknöpfen oder Magneten an den eigenen Zähnen oder an Zahnimplantaten befestigt wird. Die fehlenden Zähne werden in dieses Metallgerüst eingesetzt und zur Optimierung der Kosmetik ein Zahnfleischersatz auf das Metallgerüst aufmodelliert.
Die Klammern können individuell stark eingestellt werden um den Tragekomfort optimal einzustellen. Die Klammern werden stets so angeordnet, dass sie möglichst wenig sichtbar sind, jedoch kann eine völlige "Unsichtbarkeit" der Klammern nur selten garantiert werden, da der optimale Prothesenhalt wichtiger als die Kosmetik ist!
Die Reinigung erfolgt zumindest einmal (besser zwei Mal) täglich: Herausnehmen der Prothese und Einlegen in ein Reinigungsbad (15 Minuten), währenddessen Reinigung der eigenen Zähne und/oder Implantate und des Zahnfleisches mit Zahnbürste, Zahnzwischenraumbürstchen und Munddesinfektionslösungen). Am besten geeignet für die Reinigung der restlichen Zähne und/oder Implantate ist die elektrische Ultraschallzahnbürste, die Sie über unseren Webshop beziehen können.
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Zur weiteren Verbesserung des Haltes und der Kosmetik einer Teilprothese können die sogenannten Ankerzähne (das sind die Zähne, an denen die Teilprothese befestigt wird) überkront werden. In diese Zahnkronen werden spezielle Halteelemente eingearbeitet an denen die Metallgerüstprothese unsichtbar verankert wird (sogenannte Geschiebe wie Nut und Feder oder CEKA-Anker, die wie Druckknöpfe funktionieren). Der Prothesenhalt und Tragekomfort kommt bei dieser Variante einer fix zementierten Brücke sehr nahe.
Die aufwändigste Konstruktion, die mit Ausnahme der Notwendigkeit der täglich zweimaligen Abnahme zur Reinigung einer fix zementierten Brücke am nächsten kommt, ist die
Teleskop-Metallgerüstprothese.
Die restlichen eigenen Zähne werden mit speziell geformten Goldkäppchen überkront auf die eine Kombination aus Brücke und Metallgerüst aufgeschoben wird. Bei dieser Variante entfallen störende Verbindungsbügel am Gaumen bzw. im Zungenspitzenbereich.
(ACHTUNG! aufgrund zahlreicher Anfragen dürfen wir hier mitteilen, dass Sie bei keiner Versorgungsvariante auch nur einen Tag "zahnlos" sind, da nach dem Einsetzen der Implantate entweder wieder die "alte" Prothese oder bereits die "neue" Prothese eingesetzt wird!):
Diese Lösung eignet sich vorzüglich zur Wiederherstellung der optimalen Kau- und Sprechfunktion, wenn durch totalen Zahnverlust und Kieferknochenschwund eine konventionelle Totalprothese nicht mehr hält bzw. beim Sprechen und Kauen herausfällt.
Dazu werden im Unterkiefer zwei, im Oberkiefer vier Zahnimplantate gesetzt (diese Art der Implantatversorgung ist nahezu immer ohne großen Aufwand und erhöhtes Risiko möglich!) und nach Einheilung der Implantate die Metallgerüstprothese an den Implantaten verankert.
Besonders im zahnlosen Unterkiefer tritt schon nach relativ kurzer Zeit ein starker Knochenschwund ein sodass eine Totalprothese im Unterkiefer schon sehr bald bei einfachen Bewegungen der Zunge oder Lippe abgehebelt wird. In diesem Fall werden im Unterkiefer im vorderen Bereich zwei bis vier Implantate gesetzt (in diesem Bereich können PRAKTISCH IMMER Implantate gesetzt werden!) und über einen Goldsteg verbunden. Auf diesen schnappt die Prothese ein und fühlt sich fast an wie die eigenen Zähne oder eine fix zementierte Keramikbrücke.
Bei guten Voraussetzungen im Unterkiefer kann der komplette Behandlungsablauf unter Umständen sogar an einem einzigen Tag erfolgen! Am Morgen werden die Implantate mit körpereigenen Wachstumsfaktoren, die aus Ihrem Blut gewonnen werden, getränkt und eingesetzt. Bis zum Abend fertigt der Zahntechniker den Steg und die Prothese an und nach Feinabstimmung in der Ordination verlassen Sie Ihr Zentrum mit fest sitzenden Zahnprothesen.
Im Oberkiefer müssen aufgrund der normalen geringen Knochendichte stets vier Implantate gesetzt werden, ansonsten erfolgt die Versorgung wie im Unterkiefer. Eine Versorgung an einem Tag ist wegen des andersartigen Knochens im Oberkiefer nicht möglich. Mit den neuen Q-Implantaten kann jedoch eine gaumenfreie absolut festsitzende Metallgerüstprothese mit sechs Implantaten innerhalb von 14 Tagen angefertigt werden.
EINE
NEUE KOSTENGÜNSTIGE SOFORT BELASTBARE
IMPLANTATVARIANTE HAT SICH BEREITS IM
EINSATZ BEWÄHRT:
Wenn aus
medizinischen Gründen (wenn zu wenig
Kieferknochen vorhanden ist oder ein
schlechter allgemeinmedizinischer Zustand
aufwändige Operationen verbietet) oder
wegen zu hoher Kosten eine gaumenfreie
implantatgetragene Prothese nicht in Frage
kommt kann mit dem neuen
m1-Implantatsystem die bestehende
Totalprothese besser im Oberkiefer verankert
werden. Bei dieser Methode werden nur 2
dünne Titan-Schrauben in den vorhandenen
Kieferknochen eingesetzt.
Da das m1-
Implantat im Vergleich zu anderen
Implantatsystemen sofort belastbar ist, die
alte Prothese weiter verwendet werden kann
und ein m1-Implantat um 1/4 günstiger ist
können je nach Wunsch (und ausreichendem
Knochenangebot) im Oberkiefer bis zu 6 m1-
Implantate für eine gaumenfreie
Totalprothese gesetzt werden.
Unmittelbar nach der Implantation setzt
unser Zahntechniker die Druckknopfanker in
die alte Prothese ein und die Prothese ist
sofort fest verankert.
Im Unterkiefer
müssen nur maximal 4 m1-Implantate gesetzt
werden.
Bitte beachten Sie
die Hinweise bezüglich Risiken von
Zahnimplantaten und der vorgeschriebenen
täglichen Implantatpflege auf unserer
Seite:
ZAHNIMPLANTATE ZAHNIMPLANTAT SOFORTIMPLANTAT ÜBERSICHT
damit auch Ihnen
Zahnimplantate lange und problemlos zur
optimalen Kau- und Sprechfunktion dienen!
Welche Variante einer Teil- oder Totalprothetischen Versorgung Ihren Vorstellungen entspricht erarbeite ich gerne mit Ihnen in einem eingehenden Informationsgespräch.
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Ihr Dr. Angelo C. Trödhan
Kontakt: troed@aon.at
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